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Die Projekt-Governance

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum ein Projekt scheitert oder seine ursprünglichen Ziele nur teilweise erreicht.

Eine abschliessende Aufzählung ist unmöglich, und im Nachhinein lässt sich oft leicht erklären, was nicht funktioniert hat, wobei die Vorwürfe manchmal persönlich werden.

Die bewährte Praxis gibt uns jedoch zwei Ansätze vor, die beim Start jedes grösseren Projekts zwingend umzusetzen sind, wenn spätere Enttäuschungen vermieden werden sollen.

Der erste besteht darin, den Projektleiter angemessen auszuwählen.

Der zweite besteht darin, eine angemessene Projekt-Governance einzurichten, mit besonderer Aufmerksamkeit bei der Auswahl des Auftraggebers, der Mitglieder des Lenkungsausschusses und der Mitglieder des Projektausschusses.

Das Duo Projektleiter/Auftraggeber muss so eng verbunden sein wie Präsident und Direktor einer Aktiengesellschaft.

Der Lenkungsausschuss setzt sich aus Führungskräften der vom Projekt betroffenen Einheiten zusammen, berät den Auftraggeber bei der Begleitung und den strategischen Optionen des Projekts und validiert mit ihm die Projektentscheide.

Der Projektausschuss wiederum muss die Fachbereiche der vom Projekt betroffenen Einheiten repräsentieren. Gemeinsam mit dem Projektleiter erarbeitet er die Lösungen, setzt sie um und sichert die Qualität der Ergebnisse.

So wie eine gute Corporate Governance für die gute Führung eines Unternehmens grundlegend ist, so ist eine klare und repräsentative Projekt-Governance mit klar festgelegten Rollen und Verantwortlichkeiten eine unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg jedes grösseren Projekts.

Die Partner von Enatis unterstützen Sie gerne bei diesen Überlegungen, unverbindlich.

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